Himml-Gruppe Fit+Dynamik – Schaschlik-Stecken

himml

 

Einmal Schaschlik, immer Schaschlik Frauen-Gruppe der DJK Aalen bietet Gaumenfreuden bei den

Reichsstädter Tagen. 1000 Schaschlik-Spieße steckt die Gruppe für das Stadtfest. Tolle Gemeinschaft schon seit vielen Jahren.

„Schaut her, so muss er sein, einer wie der andere“, sagt Erika Himml beim „Schaschlik-Stecken“ im Vereinsheim der DJK Aalen. Ein „Probe-Schaschlik“ kommt auf die Waage. Schaschlik-total fürs große Fest, jetzt geht´s los. Harte Arbeit, aber die Stimmung ist Klasse, es wird viel gelacht in der Runde der „Schaschlick-Truppe.“ So vier bis fünf Stunden ist man dabei, 1000 Schaschlik-Spieße zu rüsten für den Stand neben dem „Fenstergucker.“ Der Schaschlik-Stand hat Tradition, die DJK-Damen haben bei den Reichsstädter Tagen Geschichte geschrieben. Von Beginn an dabei, das nennt man Tradition. Früher gab´s Schaschlik-Pfanne. Zum zehnten Mal ist man jetzt auf dem angestammten Platz neben dem „Fenstergucker“. Für angestammte Aalener: Vor dem „Mooßbrugger-Hof.“ Früher hatte man den Stand in der Mittelbachstraße. Qualität sei oberste Richtschnur, sagen die Damen. Das gilt fürs Fleisch und die Zutaten, auch für die Wecken. Alles aus Aalen. Bis 2010 hat man das Fleisch von der „Trompete“ bezogen, dann vom Engel“, jetzt kommt das geschnittene Fleisch und der Speck von der Metzgerei Kurz. Ein Riesensack Zwiebel türmt sich auf, frischer Paprika. Tolle ehrenamtliche Arbeit Auftakt für die „Schaschlik-Vorbereitung“ war bereits einige Tage zuvor – beim Schälen und Putzen der Zwiebel auf Erika Himml’s Terrasse. „Wir haben tolle ehrenamtliche Frauen, wie eben das ganze Jahr über“, sagt Erika Himml. Frauen der ersten Stunde sind neben Erika Himml auch Maria Maier, Annerose Hader, Elfi Wolf, Thea Krauss, Ulrike Allmis und … siehe da – mit Hermann Sorg ein Vertreter des „starken Geschlechts“. Ja nicht zu vergessen Walter Herdeg – man nennt ihn in der Damenrunde den „Soßenmann“. Er versteht es Jahr für Jahr, fürs passende „Schaschlik-Gschmäckle“ zu sorgen, das die Besucher zur finalen Gaumenfreude verführt. Schweißtreibende Arbeit, zwischendurch wird gelacht, wenn mal ein Stäbchen bricht. „Qualität ist wichtig, Kühlung nicht minder“, sagt Erika Himml nach getaner Arbeit. Ab in den Kühlraum der DJK-Gaststätte. Dann gehen die Spieße zum Braten zu Metzger Kurz. Für die „Wochenende-Kühlung“ zeichnet Mira, die Wirtin vom benachbarten Gasthof „Hirsch“ verantwortlich. „Ich bin so begeistert von der Sache, dass ich nächstes Jahr auch dabei sein werde“, verspricht Mira. Für Abteilungsleiterin Erika Himml ist der Schaschlik-Event, dessen Erlös dem Hauptverein zur Verfügung gestellt wird, auch ein Beweis für echte Gemeinschaft im Verein .

„Man ist jedes Jahr schon ein wenig stolz, wenn es am Stand gut gelaufen ist“, sagt sie. Viele Schaschliks blieben nie liegen in der Vergangenheit. Und so hoffen die Damen natürlich auch in diesem Jahr auf gutes Wetter und gehörigen „Schaschlik-Hunger“ der Besucher.

Quelle: Wochenpost